Stahlbeschäftigte schlagen Alarm in Berlin
1700 Beschäftigte aus rund 40 Stahlbetrieben sind nach Berlin gekommen, um für ihre Zukunft zu kämpfen. Zeitgleich gehen rund 8500 Beschäftigte im Saarland auf die Straße. Wir waren dabei. In der Hauptstadt haben uns die Kolleginnen und Kollegen erzählt, was sie von der Politik verlangen. Hört mal rein. Zusammenfassen kann man es so: Verlässliche Rahmenbedingungen, unter denen man klimaschonend Stahl produzieren kann, war ihre Antwort. Konkret geht es um niedrigere Strompreise, das Schließen von Lücken im Handelsschutz und einen klügeren Umgang mit Steuergeldern bei öffentlichen Aufträgen. Was das genau bedeutet, erklärt der Leiter des Stahlbüros der IG Metall im Interview.