Spezial: Krise überall?! Dürfen wir jetzt mehr Geld fordern?
Shownotes
5 % mehr Geld für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie: Ist das in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gerechtfertigt? Oder braucht die deutsche Wirtschaft jetzt vor allem Verzicht? Im Video-Podcast von „Weil du zählst“ sprechen wir darüber, warum gerade jetzt die richtige Zeit für eine selbstbewusste Tarifrunde ist. Unsere Moderatorin Jacqueline Sternheimer spricht mit der Ersten Vorsitzenden der IG Metall, Christiane Benner, und IG-Metall-Tarifvorständin Nadine Boguslawski über die Tarifrunde 2026, die Forderung nach 5 % mehr Entgelt, steigende Lebenshaltungskosten und die wirtschaftliche Lage in Deutschland. Viele Beschäftigte haben das Gefühl, von einer Krise in die nächste zu geraten: Krieg, Inflation, Stellenabbau, Diskussionen über Sozialabbau und Angriffe auf den Acht-Stunden-Tag sorgen für Verunsicherung. Gleichzeitig zeigen aktuelle Wirtschaftsdaten ein anderes Bild: Die Wirtschaftsprognosen verbessern sich, die Exporte steigen und viele Betriebe melden eine stabile oder sogar gute Geschäftslage. Warum sprechen Arbeitgebende trotzdem ständig von Krise? Und wie geht es den Beschäftigten wirklich?
Das Video zur Folge findest Du hier: www.youtube.com/igmetall
Im Talk geht es unter anderem um diese Fragen:
- Warum höhere Löhne die Wirtschaft stärken können
- Wie Tarifpolitik Kaufkraft und Arbeitsplätze sichert
- Weshalb die Beschäftigten nicht für wirtschaftliche Probleme verantwortlich sind
- Welche Rolle Energiekosten, Industriepolitik und Investitionen spielen
- Warum Solidarität auch in schwierigen Zeiten der Schlüssel zum Erfolg bleibt
Die Tarifrunde 2026 betrifft direkt rund 3,7 Millionen Beschäftigte in der Metall- und Elektroindustrie. Doch ihre Auswirkungen reichen weit darüber hinaus: Höhere Löhne stärken die Kaufkraft, sichern Beschäftigung und stabilisieren ganze Regionen. Genau deshalb geht es in dieser Tarifbewegung um weit mehr als nur Prozente.
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