Spezial: Preise rauf, Sicherheit runter – so wehren wir uns

Shownotes

Alles wird teurer: im Supermarkt, an der Tankstelle, im Alltag. Vielen Beschäftigten bleibt am Ende des Monats immer weniger Geld. In dieser Sonderfolge von Maloche und Malibu gehen wir in unserer Reihe „Weil Du zählst – der IG Metall Talk“ der Frage nach, welche Entlastungen jetzt dringend nötig sind.

Jacqueline diskutiert mit der Ersten Vorsitzenden der IG Metall Christiane Benner, dem Zweiten Vorsitzenden Jürgen Kerner und der Politikwissenschaftlerin und Content Creatorin Nina Poppel (@ninierklaertpolitik) über Angriffe auf den Sozialstaat – und darüber, warum ein starker Sozialstaat Beschäftigte schützt, die Demokratie stärkt und unsere Gesellschaft zusammenhält. Ob bezahlbare Mieten, sichere Renten, gute Kitas, funktionierender Nahverkehr oder weniger Bürokratie: Wir reden über konkrete Lösungen und darüber, wie ein gerechter Sozialstaat finanziert werden kann – mit fairen Löhnen, Tarifbindung und einem stärkeren Beitrag der wirklich Reichen.

Weil Du zählst! Der IG Metall Talk: Der Der IG Metall Video-Podcast mit Deinen Themen! Was bewegt Dich momentan? Was macht Dir Sorgen, was gibt Dir Hoffnung? Hast Du gerade auf der Arbeit Probleme? Wir haben über unsere Social-Media-Kanäle und Verteiler gefragt, was bei Euch gerade brennt aber auch, wie es euch geht. Ihr habt uns geantwortet und wir haben uns zusammengesetzt, um über eure wichtigsten Themen zu sprechen.

Das Video zur Folge findest Du hier: www.youtube.com/igmetall

Transkript anzeigen

00:00:00: Und wir können tarifisch im Moment überhaupt nicht so viel fixen, was uns auf der anderen Seite genommen wird.

00:00:03: Ganz ehrlich ich finde es muss halt eine Ende haben.

00:00:06: Das ist nicht einfach ihr seid faul arbeitet mehr und dann ist alles gut.

00:00:09: das ist halt nicht die Realität!

00:00:10: Dass die Preise jetzt nur einmal am Tag an der Tankstelle steigen... Ich glaube dass zu empfinden manche als hohen weil der Preis dann ja wirklich einmal am tag richtig nach oben ging.

00:00:19: Ja

00:00:20: und alleine dass wir da mit einem tisch sitzen machen wir zwei Millionen im Rücken

00:00:25: haben Egal ob an der Supermarktkasse oder an der Tankstelle, alles wird spürbar teurer.

00:00:36: Das erleben wir gerade alle in unserem Alltag besonders wie Beschäftigten.

00:00:40: uns erreichen gerade super viele Fragen und Rückmeldung von euch zu genau diesem Thema Und deshalb wollen wir uns heute hier in unserer Talkrunde weil du zählst genau mit dem Thema Beschäftigten.

00:00:51: Ich bin Jacqueline ich freue mich sehr dass ihr heute dabei seid.

00:00:55: Schreibt uns eure Themen und auch eure Fragen in die Kommentare.

00:00:58: Wir sammeln nämlich ganz fleißig, weil die nächste Aufzeichnung bald ansteht.

00:01:03: Und ja, abonniert gerne den Kanal!

00:01:05: Ich darf begrüßen Christiane Benner, wir fangen noch eine Frau an.

00:01:09: Genau erste Vorsitzende der IG Metall Nina Poppel politische Content-Creatorin Politikwissenschaftlerin und ihr kennt sie wahrscheinlich von ihrem Kanal.

00:01:18: Nini Erklärt Politik und auch ganz herzlich Jürgen Kerner zweiter Vorsitzender der IG Metal.

00:01:22: Schön dass Sie alle da seid.

00:01:24: ich freue mich riesig Und lass uns direkt loslegen.

00:01:30: Christiane, wir haben nachgefragt und viele Kommentare auf Social Media bekommen... Viele beschäftigte Schildern uns aktuell ganz konkret, wie sie die hohen Spritpreise in ihrem Alltag belasten.

00:01:41: Ein Kollege hat uns geschrieben, aktuell beschäftigten sich alle Arbeiter mit den hohen Benzinpreisen.

00:01:46: was tun?

00:01:47: Andere berichten uns dass Anschaffungen verschoben werden das Rücklagen ja immer weiter schrumpfen und sogar auch dass ein Urlaub mal verschoben werde.

00:01:54: muss.

00:01:54: jetzt aktuell Was?

00:01:57: welche Reaktionen erreichen dich denn aktuell aus den Betrieben?

00:02:01: Im Runde genommen genau das gleiche ist eine massive Verunsicherung Und ich sage mal, die Belastung nach der Corona-Zeit muss man einfach sagen was Lebensmittelkosten anbelangt.

00:02:12: Was gestiegene Energiepreise anbelangen auch noch einmal durch den Krieg, den wir haben Russland gegen die Ukraine und gestiegenen Mietkosten.

00:02:21: Die Leute haben da schon einfach ganz schöne Päckchen zu tragen und das jetzt mit dem Krieg gegen den Iran.

00:02:28: Das hat ja noch mal dazu geführt, dass jetzt die Mineralöbreise gestiegen sind bzw.

00:02:33: ganz krass du das an der Tankstelle einfach merkst wenn du tanken fährst.

00:02:37: und ich kann es total nachvollziehen was die Kolleginnen und Kollegen sagen und deshalb haben wir ja auch gefordert Richtung Politik als IG Metall haben gesagt unsere Mitglieder sind da wirklich in einer schwierigen Situation.

00:02:49: macht was.

00:02:50: entweder macht dann Mobilitätsgeld oder macht etwas bei der Pendlerpauschale und da gibt's jetzt immerhin die Lösung dass da pro Liter, siebzehn Zent runtergenommen werden.

00:03:01: Wir ärgern uns weil wir irgendwie merken komischerweise werden Preis Steigerung immer schneller weitergegeben als Absenkungen.

00:03:09: ich finde dann müsste man mal ernster mit den Mineralölkonzernen reden.

00:03:12: Ja, würde

00:03:13: ich erwarten.

00:03:15: Genau du hast gerade schon angesprochen die Bundesregierung hat einen Energiesofrotprogramm beschlossen, da sind eben diese Zinzent dabei.

00:03:22: Der Preisdeckel kam ja schon vorher.

00:03:24: Es wurde auch eben diese tausend Euro steuer- und abgabenfreie Energieprämie oder Entlastungen beschlossen.

00:03:33: Jürgen wie schätzt du denn diese Maßnahmen ein?

00:03:36: Ist das eine spürbare Entlastung für die Beschäftigten?

00:03:39: Also dass die Preise jetzt nur einmal am Tag an der Tankstelle steigen, ich glaube das empfinden manche als hohen weil der Preis dann ja wirklich einmal am tag richtig nach oben ging.

00:03:50: Die siebzehn Cent Reduzierung, die Hälfe allerdings.

00:03:53: die Ansage wir machen das vor zwei Monate ist zu kurz.

00:03:56: jedem ist klar, dass selbst wenn morgen Frieden unten in der Golflehrgrund wäre Es dauert mindestens ein halbes Jahr, bis sich die Preise wieder einfindeln.

00:04:05: Also das versteht auch jeder normale Mensch.

00:04:07: und dann ist klares Signal zwei Monate ist zu wenig.

00:04:11: Und mit Verlaubung sagt es eine Mogelpackung.

00:04:14: Die Politik könnte tausend Euro, die die Arbeitgeber bezahlen sollen.

00:04:18: Wir diskutieren jetzt Betrieb für Betrieb dass die Arbeit-Geber den Beschäftigten diese Entlastung geben Und die Arbeit Geber erklären nicht gibt's.

00:04:25: Das ist glaube ich der Punkt.

00:04:26: Da führen sie die Menschen auf Verschauch und da entsteht auch Wut Und deswegen glaube ich, ist es wichtig dass die Politik handelt.

00:04:32: Aber jetzt stehen die tausend Euro im Raum und wir als IG Metall fordern die Arbeitgeber auf sich gegenüber den Beschäftigten zu bekennen und jetzt die Unterstützung zu bezahlen.

00:04:42: Brauchen wir da vielleicht auch längerfristig?

00:04:44: wenn man eben Krise betrachtet sieht so ne?

00:04:46: Dass das beschäftigt uns jetzt schon eine Weile brauchen wir auch vielleicht irgendwie ja besser also Hebel die dann eben schneller funktionieren.

00:04:53: Du hast ja Energie gekostet Pauschale ins Spiel gebracht.

00:04:58: Ja, ich meine wenn die siebzehn Zent dann da ankommt und dann ist es ja immer noch auf einem hohen Niveau.

00:05:02: Es muss man einfach mal sagen Dann wäre das hier eine direkte Entlastung.

00:05:06: aber unserer Meinung nach reicht es natürlich nicht weil es hinter den Druck von den Kostenbelastungen in anderen Bereichen nimmt es ja nicht runter.

00:05:14: Das ist schon schwierig.

00:05:16: Von daher macht es das ja irgendwie umso schwieriger dass auf der andern Seite auch Angriffe kommen auf das alles was wir unter Sozialstaat verstehen.

00:05:24: Also das ist ja der Hohen Die Leute haben sowieso Druck und dann irgendwie noch mit neuen Drogen um die Ecke zu kommen, dass mal was kürzt ist nicht gut.

00:05:33: Nina du erklärst ja auf deinem Kanal komplexe politische Themen und machst sie verständlich für eine breite Masse.

00:05:40: wenn man sich jetzt die aktuelle Lage anschaut also Kriege, Energieabhängigkeiten, politische Unsicherheiten müssen wir uns darauf einstellen das hohe Preise jetzt nicht die Ausnahme sind sondern die neue Realität vielleicht am Ende?

00:05:53: Ich glaube, wir müssen uns darauf einstellen dass wir einfach generell viel Unsicherheit haben.

00:05:57: Wir leben in einer globalisierten Welt.

00:05:59: was wir wissen ist das wir oft nichts wissen.

00:06:01: Wir wissen nicht wann wird wieder verhandelt im Islamabad?

00:06:03: jetzt zum iranen Konflikt zum Beispiel ganz viele Dinge.

00:06:06: wir sind einfach so vernetzt und voneinander abhängig.

00:06:10: dass wer nicht wissen wie es weitergeht ist leider auch ein Stück die weit.

00:06:15: Genau und es ist ja jetzt nicht nur so dass gerade irgendwie es an der Tankstelle besonders teuer nur ist Leben Das Mittel verteuern sich schon seit längerer Zeit doppelt so stark wie die Inflation.

00:06:26: Die Mieten sind zuletzt um vier Komma fünf Prozent im Vergleich zum Quartal gestiegen, das bedeutet am Ende natürlich einen Reallohnverlust.

00:06:33: Das ist für uns als Gewerkschaften natürlich total bitter nach den Kämpfen, die eben geführt werden müssen.

00:06:39: Christiane kommt da Tarifpolitik am Ende auch an seine Grenzen und was können Beschäftigte tun, um da auch darauf einzuwirken?

00:06:48: Wir haben immerhin jetzt ab ersten vierten, also der Gehaltslauf ist ja dann Ende des Monats.

00:06:56: Aber da gibt es ja drei Prozent mehr und das ist aus der Tarifrunde Vierundzwanzig.

00:07:01: Von daher im Moment die Inflation ist ungefähr bei zwei Prozent.

00:07:06: Das heißt, da haben die Beschäftigten erstmal rechnerisch mehr in der Tasche.

00:07:11: aber wir haben eben darüber gesprochen wie schwierig die Situation an anderen Stellen ist und mit gestiegenen Mieten und Zusatzkosten, also von daher was da am Ende überplatzt muss man irgendwie sehen.

00:07:22: Und von daher klar, was die Kolleginnen und Kollegen machen – so war das ja auch in der Tarifrunde sich stark zu machen, deutlich zu machen wir brauchen das, und es ist das, was Jürgen gesagt hat jetzt mal zu gucken, was machen wir eigentlich mit diesen tausend Euro?

00:07:35: Weil acht Uhr sieben an dem besagten Montag nach diesen Verhandlungen lief das ja über den Ticker.

00:07:41: acht Uhr, fünfzehn gab es dann die ersten Anrufe bei uns.

00:07:43: Wo die Leute gesagt haben, wann kriege ich die tausend Euro?

00:07:46: Das macht halt echt Druck also auch auf uns als Gewerkschaften, auf die Betriebsräte.

00:07:51: das ist so nach der Motto Wann kommt's denn?

00:07:53: und dann irgendwie zu erklären wir haben es eigentlich nicht richtig bestellt.

00:07:56: jetzt haben was Rede mit dem Arbeitgeber.

00:07:59: und lass uns irgendwie gucken wie wir das machen.

00:08:01: Und ich sag mal so ein Einmalbetrag Das ist eine Hilfe, aber wir wissen auch die Kolleginnen und Kollegen brauchen schon nachhaltig mehr in ihren Tabellen.

00:08:09: Also wir haben ja unsere Endgeldtabellen-Tarifverträge... Endgelttarifverträge, schon dass die Leute sagen ich brauche da halt auch nachhaltige was drin.

00:08:17: Aber das gucken wir uns dann gegen Ende des Jahres an wenn wir in unsere Tarifrunde gehen.

00:08:21: Ich nehme mit natürlich arbeiten wieder ran, aber am Ende ist es auch irgendwo eine politische Frage.

00:08:27: also da kann

00:08:29: Ja.

00:08:29: Und sind wir noch vielleicht nochmal nach... Einige

00:08:30: ist eine Macht von Ihnen.

00:08:31: Entschuldigung,

00:08:33: die Rieferung sind schnell

00:08:34: formuliert, aber durchgesetzt werden Sie nicht am Verhandlungstisch und durchgesetzt wären sie in der Öffentlichkeit unter den Betrieben.

00:08:42: Da wären wir wieder dabei was auch die Beschäftigten aktiv tun können um sich dieser Situation zu ermächtigen vielleicht?

00:08:48: Naja, und auch mal die rote Karteflaschrichtung Politik zu zeigen.

00:08:51: Weil was du beschrieben hast wie komplex und schwierig das gerade alles ist... Da gehört es auch zu den Führungsleuten in diesem Land.

00:08:59: Dass man eher sagt wir kommen da zusammen durch und schaffen da nicht neue Unsicherheiten.

00:09:06: Das erwarte ich momentan von Politik und auch von Arbeitgebern.

00:09:10: Ihr seid ja immerhin die Repräsentantinnen von rund zwei Millionen Mitglieder.

00:09:14: Ihr seht natürlich mit der Politik im Austausch.

00:09:18: Natürlich ist Habitat vielleicht eher der Betrieb, aber trotzdem du warst vor kurzem beim Krisengipfel im Bundesfinanzministerium eben genau zu den Energiekostenfragen.

00:09:27: Du bist auch ständig mit der Politik im Austausch.

00:09:32: Ja was?

00:09:34: wie wird das beurteilen?

00:09:35: Welchen Einfluss können wir als... Beschäftigte und in dem Sinne dann auch als Gewerkschaft Einfluss auf die Politik nehmen.

00:09:41: Auch in solchen Fragen jetzt ganz konkret?

00:09:43: Ich glaube, die Entlastungsprämie ist ein gutes Beispiel.

00:09:45: Christiane und ich waren in dieser Veranstaltung mit dem Finanzminister also uns oder die Arbeitgeber letztendlich gefragt hat wie wir da zu stehen und beide Seiten haben signalisiert es ist das falsche Instrument zur jetzigen Zeit ja und dass es dann trotzdem kommt zeigt, dass wir gehört werden weil wir viele Mitglieder.

00:10:05: Aber zu glauben, dass deswegen Politik das macht was wir wollen.

00:10:09: Das ist auch immer deutlicher, dass es nicht der Fall ist und deswegen glaube ich es ist auch so wichtig, dass wir sehr transparent machen, was wir an Möglichkeiten haben wo aber auch Grenzen sind und dass wir am Schluss bei politischen Rahmenbedingungen brauchen die Akzeptanz in der Gesellschaft.

00:10:23: Wir müssen unsere Leute hinter uns kriegen und müssen die Debatte über die Gesellschaft führen.

00:10:28: Und alleine dass wir da mit einem Tisch sitzen machen wir zwei Millionen im Rücken haben.

00:10:34: Das muss man einfach mal sagen, da wären wir ernst genommen.

00:10:36: Aber wie gesagt, dumm gelaufen bei der Inflation auslösprämie weil das wollten wir nicht.

00:10:41: Weil es durcheinander macht genau das was wir jetzt gerade haben.

00:10:43: Ja genau und man sieht in der gesamten Debatte Es wurde auch immer wieder die Frage gestellt welche Maßnahme nutzt denn jetzt eigentlich wem genau?

00:10:51: Und zum Beispiel bei dem Thema Pendlerpauschale Da kam immer wieder Kritik auf ja dass entlastet ja nicht die arbeitende Mitte am Ende überwiegend.

00:11:00: aber Nina, wie würdest du das beurteilen?

00:11:02: Ist das was wir gerade erleben noch eine Preisdebatte oder ist das am Ende eine Frage der sozialen Rechtlichkeit.

00:11:10: Es geht auf jeden Fall, also es geht um soziale Gerechtigkeit.

00:11:12: Es wurde ja auch total kritisiert, dass das im Prinzip ein Gießkernprinzip ist.

00:11:18: Genau!

00:11:18: Also es sind nicht alle gleich von dieser Krise wie immer betroffen und jetzt wird ja auch der brauchten Porsche-Fahrer.

00:11:24: die siebzehn Cent kommen überhaupt an.

00:11:27: Wie tausend Euro wissen wir gar nicht ob die ankommen?

00:11:29: Natürlich geht's da auch um Soziale Gerechtigkeit und wie so oft fallen Menschen mit kleineren oder geringeren und mittleren Einkommen leiden deutlich stärker.

00:11:39: Unser Vorschlag war, wenn ich das mal sagen darf, dass man schon bei einer bestimmten Einkommensgrenze deckelt und denen dann sozusagen wie Soforthilfe gibt.

00:11:46: Das könnte es ja theoretisch sogar über Lohnabrechnungen rauskriegen und dass man oben nichts macht.

00:11:50: Also es war dezidiert auch von der Wissenschaftlerin die dort in der Runde war.

00:11:54: War das die Forderung?

00:11:55: Macht etwas für die unteren und die mittleren und nicht für die oberen.

00:11:58: also es war genau das ist es ärgerlich.

00:12:00: Das haben wir dort alles thematisiert.

00:12:02: Aber es war offensichtlich nicht gewollt am Ende.

00:12:05: Was

00:12:05: ich auch so spannend finde, koalitions- und total kritisiert worden ist, auch noch von der Union.

00:12:10: Und jetzt haben wir wieder diese siebzehn Cent.

00:12:12: also da waren es ja nicht siebzen Cent aber es wurde einfach irgendwie... Es wurde ja vorab viel kritisierend und das ist trotzdem alles gekommen.

00:12:19: Ja schwierig!

00:12:21: Die Beschäftigten stemmen also geradeviel und sie stemmen vor allen Dingen auch steigende Sozialabgaben.

00:12:25: Also wir sehen das zum Beispiel bei den Krankenkassenbeiträgen.

00:12:29: Gleichzeitig nehmen die Debatten zu soziale Sicherung spürbar abzubauen.

00:12:34: Eine Idee, die bei uns sehr ... vielleicht ankam, um es jetzt mal nicht hier erst mal ironisch zu verpacken.

00:12:39: War natürlich die Lohnvorzahlung im Krankheitsfall abzuschaffen und eine Riesenerrungenschaft für die Metall- und Elektroindustrie... ...und auch einige andere Branchen.

00:12:46: der EGMetal haben wir das tariflich abgesichert,... ...aber eben gesetzlich lässt sich kippen.

00:12:53: Da stellt ich mir jetzt die Frage Jürgen heißt das Tarifverträge vielleicht ja auch wenn man so in die Zukunft blickt ein gutes Instrument sind um Sicherheiten zu manifestieren?

00:13:03: Vielleicht auch im Gegensatz zu Gesetzen, die dann eben mal von der Politik leichter gekübt werden können?

00:13:08: Ja, auf alle Fälle.

00:13:09: Wir waren glaube ich auch nach dem Kriegkut beraten als es den gesellschaftlichen Konsens gab zu sagen wir regeln alles was direkt mit Arbeitsbedingungen zu tun hat.

00:13:16: Regeln die Sozialpartner und die Politik hält sich raus.

00:13:19: Wir erleben jetzt das Politik nämlich nach Kassenlage versucht Widerleistung anzupassen.

00:13:24: ja Und es ist glaube ich für die Menschen so entwürdigend weil sie einerseits wir bezahlen zum Beispiel für unser Gesundheitssystem alle miteinander ganz viel Geld Aber es ist nicht das beste System, das weiß auch jeder.

00:13:37: Und bevor wir aber eine Debatte führen, wie können wir dieses System optimieren?

00:13:40: Gibt's eine Debatte mit kurzen Leistungen und das ist was überhaupt nicht akzeptabel ist.

00:13:46: Wir haben so viele Menschen die leisten unbezahlte Überstunden, wir haben so viel, die kommen krank ins Büro.

00:13:52: Aber jeder kennt den einen der mal einen Tag blau macht.

00:13:55: Das ist die Begründung warum für alle im Endeffekt dann diese Einschränkungen kommen sollen.

00:14:01: Und das ist dabei etwas wo die Menschen schon ein Gefühl haben.

00:14:04: Das hat da reden Menschen in der Politik über uns, die mit unserer täglichen Situation sich gar nicht mehr identifizieren können.

00:14:12: Und deswegen glaube ich es ist richtig dass die Menschen erstens sauer sind, empört sind und vor uns ist eine Bestätigung das wir die Themen am besten.

00:14:19: was geht über Tarifverträge regeln und selber als Gewerkschaften aufpassen, dass wir nicht so oft nach dem Gesetzgeber rufen weil der Gesetzgebär regelt vielleicht mal am Tag A für uns etwas Positives.

00:14:29: wenn aber die Kassenlage immer passt geht's in irgendeine Richtung Und das zeigt eigentlich, dass Tarifautonomie unser Selbstverständnis genau das Richtige ist.

00:14:38: Christianin siehst du auch so, dass wir quasi im Umkehrschluss jetzt zur sozialen Lage gerade immer mehr uns ein Tarif-Auseinandersetzung den sozialen Themen annehmen müssen?

00:14:49: und das heißt natürlich dann über Löhne und Gerhälter wieder mehr zu raus... wieder mehr hinausgehen, was wir in den letzten Tagen gefunden neben der Beschäftigungssicherung natürlich auch immer am Fokus haben.

00:15:01: Ja ich finde das ist schwierig.

00:15:03: Wir sagen ab und zu wir sind nicht der Reparaturbetrieb.

00:15:06: wenn im Sozialstaat etwas nicht läuft weil es können wir überhaupt nicht kompensieren wie sollten wir das machen?

00:15:10: Jetzt mal, du musst mir zu deinem Zahnersatz zahlen!

00:15:15: Ich meine was sollen?

00:15:16: oder zu deiner Zahnbehandlung Was sollen wir da noch haben?

00:15:19: Wir können tarifisch im Moment überhaupt nicht so viel fixen, was uns auf der anderen Seite genommen wird.

00:15:23: Ganz ehrlich ich finde es muss halt einen Ende haben.

00:15:25: Es gibt ja wirklich gute Ansätze, weg mit der zwei Klassenmedizin kann nicht die Teilung in private und gesetzliche Krankenkasse mehr Leute, die da einbezahlen.

00:15:34: Es gibt ganz schlaue Vorschläge, die man sich mal auch in anderen Ländern abgucken kann und dann gibt es wirklich Ideen und Konzepte und das wird einfach politisch ist es nicht gewollt weil man sich damit bestimmten Gruppen nicht anlegen will.

00:15:46: also da gibt's ja wirklich genug Lösungen.

00:15:49: Und wir haben das damals, vielleicht nochmal einen kurzen Rückblick.

00:15:52: Sechsundneunzig hat man ja schon mal versucht uns die Lohnvorzahlung im Krankheitsfall zu nehmen.

00:15:56: Das ist eine echte Errungenschaft der Igelmetallen.

00:15:58: Ninzeundsextenfünfzig erkämpft sechzehnwöchiger Streik oben in Kiel.

00:16:02: Wir feiern das im nächsten Jahr mit siebzig Jahre!

00:16:05: Da ist ein Jubiläum.

00:16:07: Ja?

00:16:08: Dieser, dieser...das war ein Streik damals, der werften Arbeiter.

00:16:11: Das heißt, wir haben es wirklich richtig gut hier durchgesetzt.

00:16:13: Seixundneuns wollte man uns das nehmen.

00:16:15: Es war unter Kohl Und dann haben unsere Jungs und Mädels eben Autobahnen blockiert.

00:16:21: Das würden wir jetzt wieder machen, wir lassen uns das nicht nehmen.

00:16:24: Das ist ein echtes Symbol, das ist eine super Errungenschaft von uns!

00:16:27: Und danach haben sie in den Tarifverträgen abgesichert.

00:16:31: Von daher haben wir das bei uns safe.

00:16:33: aber wir denken ja solidarisch und denken insgesamt... Und Jürgen hat es gesagt, forty-fünf Prozent der Leute gehen krank zur Arbeit und wir sagen ja wenn wir da ein Thema haben dann lass uns in den Betrieben gucken was können wir machen?

00:16:45: wie können wir die Bedingungen verändern mit unserer Mitbestimmung.

00:16:48: Die Leute gucken ja dahin und wir schauen hin und gucken.

00:16:51: können wir dann was an den Bedingung regeln?

00:16:54: gibt's vielleicht eine schlechte Führung?

00:16:56: Ja, und wenn es mal Ausnahmen gibt.

00:16:58: Ich meine da kriegen die Leute in den Teams sowieso den Druck sag ich mal.

00:17:01: aber dann vielleicht da man anderes Licht drauf zu werfen anstatt generell zu sagen für alle wir hauen jetzt mal da den einen Tag und da geht's ja darum dass du bei Krankheit keine Endgeldvorzahlungen bekommst.

00:17:12: das wäre ja die Veränderung Und das ist für uns nicht akzeptabel sondern Wir haben deswegen aufgewohnt haben gesagt lass uns in den Betrieben Das Thema Gesundheit sehr ernst angehen weil uns das auch beunruhigt dass die Krankenzahl nach oben gehen.

00:17:25: Das ist uns ja nicht egal, als IG Metall.

00:17:28: Es ist

00:17:28: wichtig, dass wir das wieder in den Griff kriegen.

00:17:31: Ja zu dem Thema kommen wir auf jeden Fall auch noch mal zurück.

00:17:35: Nina unter anderem... Wegen der hohen Inflation, von der wir jetzt schon viel gesprochen haben und auch die Energiekrise plant ja die Bundesregierung gerade eine Sozialreform.

00:17:43: Also wir sprechen hier viele Themen an.

00:17:46: Manches kommt aus der Wirtschaft, manches ist aus der Politik aber es gibt eben jetzt auch einen konkreten Plan was alles umgesetzt werden soll und da ist ganz wie die Rede von Modernisierung oder Effizienz.

00:17:56: wenn man sich jetzt das Gesamtpaket der Bundesregierung anguckt so in dem Hinblick in welche Richtung entwickelt sich denn der Sozialstaat aus deiner Sicht?

00:18:04: Naja, der Sozialstaat wird ja sehr kritisch mittlerweile diskutiert und auch irgendwie immer runtergemacht.

00:18:10: Es geht auch ganz viel oder ging ganz viel ums Bürgergeld.

00:18:12: Das ist ja jetzt abgeschafft worden.

00:18:14: Faktisch kann man ja ein Mindestsatz an Geld für Menschen gar nicht abschaffen, das in der Verfassung verankert ist.

00:18:20: So würde es einfach umgenannt ehrlich gesagt ab erster Juli.

00:18:25: Was ich halt spannend finde, eigentlich ist der Sozialstaat auch dafür da, der Gesellschaftsstabilität zu geben und ehrlich gesagt auch der Wirtschaft.

00:18:33: Weil wenn dann nicht sofort die Kaufkraft wegfällt also wenn Leute einfach sozial abgesichert werden, destabilisiert es auch die Wirtschaft.

00:18:40: das fällt immer total hinten weg.

00:18:41: und das ist hier jetzt nicht irgendwie parteipolitisch von mir sondern es ist ja empirisch belegt dass es so ist.

00:18:46: Und vielleicht kann man ja auch noch mal sagen, ich meine der Sozialstadt wird ja von den Beschäftigten finanziert.

00:18:54: Also wir zahlen ja über, bezahlen da ja ein.

00:18:56: Das ist ja kein Almosen sondern das ist etwas was eine Solidargemeinschaft ist.

00:19:01: die Idee ist einfach dass wenn Menschen in schwierige Situationen kommen dass der Sozialstadt für sie da ist.

00:19:08: aber viele Menschen haben hier im Leben in bestimmten Phasen da einfach viel einbezahlt also obwohl das Thema kranke Arbeitslosenversicherung oder halt Rentenversicherung.

00:19:18: von daher ist es ja ein sehr schlaues System.

00:19:20: was damals sich der alle Bismark mal überlegt hat muss man ja mal einfach sagen, das ist schon etwas was uns ganz lange getragen hat.

00:19:27: und viele sagen gerade in den Umbrüchen und in der Herausforderung die wir gerade haben.

00:19:32: Ist es genau wichtig dass wir so einen sozialen Staat haben weil er das einigermaßen zusammenhält?

00:19:38: Und das finde ich nach wie vor eine charmante Konzeption, vor

00:19:42: allem auch in polarisierenden Zeiten.

00:19:45: Und ich glaube es als Gewerkschaft immer wieder wichtig sich genau das bewusst zu machen dass die Beschäftigte das Fuß eben auf der Arbeit dieser Beschäftigten.

00:19:53: und das sind keine Almosen und das ist auch glaube ich fürs Selbstgefühl immer mal wieder wichtig dass man merkt ja nee ich kann mich da einwischen.

00:20:00: Unsere Leute merken aber trotzdem dass die Qualität deutlich verbesserungswürdig ist.

00:20:07: Wenn jemand, der in einer gesetzlichen Versicherung ist, Monate auf dem Facharzttermin warten muss und wenn er sich einfach mal in der Hotline als Privatsversicherer da eigentlich merkt, dass es innerhalb von Tagen geht dann wird deutlich das da im System was falsch ist.

00:20:21: Deswegen ist glaube ich unsere Forderung die richtige zu sagen wir wollen eine Bürgerversicherung.

00:20:25: Gerade bei der Krankenversicherung ist es logisch aus meiner Sicht ja Es gibt nur eine Medizin Und dann ist es überhaupt nicht zu erklären, warum es unterschiedliche Systeme der Finanzierung gibt.

00:20:35: Ja und deswegen glaube ich ist da der richtige Weg zu sagen alle in eine Kasse ja man kann damit auch mit den Gewerkschaften diskutieren.

00:20:42: muss es über neunzig verschiedene Kassensysteme geben?

00:20:46: oder würde inzwischen offen sagen lass uns das reduzieren die Zeiten sind vorbei aber das kann man deutlich langgang machen und besser für die Beschäftigten.

00:20:55: wir stellen trotzdem fest, muss man sagen.

00:20:58: Also ich glaube die Menschen in Umfragen sagen sogar, ich würde sogar mehr einbezahlen wenn er noch besser funktionieren würde.

00:21:05: also die Menschen kennen schon den Wert.

00:21:07: aber wir müssen einfach sagen es gibt schon auch Kritik weil die Leute hören ja nicht bei Rentenversicherung Arbeitslosungsversicherungen auf sondern für sie gehört auch finanzierbare Mieten ein Kita-Platz, das gehört für die schon auch mit dazu.

00:21:21: Und ich würde sagen es gibt schon Themen da ist auf jeden Fall Luft nach oben.

00:21:25: Ich sage mal dass das tägliche Leben besser funktioniert Behördengänge einfacher zu werden, dass der öffentlichen Nahverkehr funktioniert.

00:21:32: also das sind ja so Dinge deswegen sonst ist es nur reduziert auf diese Leistung sondern ich glaube es geht so funktioniert das ganze.

00:21:40: und da gibt's aber wie gesagt gute Ideen und das finde ich viel cooler sich ... dieser Ideen mal anzunehmen, das anzuschauen.

00:21:46: Umzusetzen damit das Leben für die Menschen in diesem Land... ...die ja wirklich gerade auch Sorgen haben,... ...damit es an allen Stellen einfach besser funktioniert.

00:21:54: Darf ich auch ganz kurz was dazu sagen?

00:21:55: Ich habe eine andere Brille drauf!

00:21:56: Also nein, ich bin bei dir aber ich will damit sagen... ...ich glaube ein ganz großes Problem bei dieser Debatte ist trotzdem auch Desinformation.

00:22:02: Ja also dass da einfach ganz viel nicht stimmt.

00:22:04: wir haben keinen Sozialstaat der total ausufernd ist Wir sind im Mittelfeld und ich glaube das ist so'n Riesenproblem.

00:22:12: diese Leute denken, wer was bekommt und es ist so eine Neidebatte.

00:22:16: Es ist überhaupt nicht

00:22:17: so gesteuert und gar

00:22:19: nicht mehr auf Fakten.

00:22:19: Und das ist glaube ich auch ein Riesenproblem einfach.

00:22:22: Genau also es gibt so einen Framing gerade was da stattfindet um dieses Thema Sozialstadt.

00:22:27: Lass

00:22:28: uns

00:22:29: doch mal gerne zu einem Thema kommen was unseren Beschäftigten wirklich auch sehr wichtig ist.

00:22:32: Das ist egal ob jung oder alt nämlich die Rentendembatte.

00:22:36: Genau, es geht ja immer wieder darum, dass die Beschäftigten länger arbeiten sollen oder das Renteneintritt nach hinten verschoben werden soll.

00:22:43: Ein Kollege hat uns dazu geschrieben, einundfünfzig Arbeitsjahre davon fast fünf Jahrzehnte in Schichtarbeit – das ist eine enorme körperliche und gesundheitliche Belastung.

00:22:51: Andere haben uns dazu geschrieben, die Politikerinnen sollen sich doch mal jeden Tag selbst anspannen stellen.

00:22:57: Das ist auch der Realität, die ihr kennt!

00:23:00: Genau, Jürgen.

00:23:01: Wie realistisch sind diese Forderungen aus deiner Sicht von der Politik und was wird in dieser Debatte vielleicht auch über die Realität ja aus der Industrie ausgeblendet?

00:23:12: Ich glaube es wird völlig ausgeblended wie die wirklichen Verhältnisse in den Unternehmen sind.

00:23:17: Ich war vor zig Jahren mit Markus Söder damals in einer großen Gießerei in Bayern wo Markus dann auch erklärt hat, Markus Søder diesen Job kann man natürlich nicht bis zur Rente machen.

00:23:27: Und dann war die Frage der Leute, sagen Sie das jetzt auch nach außen?

00:23:30: Nein.

00:23:32: Aber das ist genau der Punkt und das erleben wir ganz oft in der Politik dass wenn es hat ja natürlich kann er nicht aufs Dach steigen Ja Natürlich kann er in der Gießerei arbeiten.

00:23:39: Natürlich isst man irgendwann nach für dreißig vierzig Jahren Nachtschicht auch wirklich körperlich aufgearbeitet.

00:23:45: Das sagt jeder ja aber trotzdem!

00:23:47: Ja und das ist das wo die Menschen so... Da haben wir auch.

00:23:51: Wut entsteht weil man unterstellt immer dass man den einzelnen Blick hat und dann kommen aber die Reaktionen, dann kommen die Gesetzesvorschläge, da kommen die Ideen.

00:24:01: Und dann erklären Leute, die sich gar nicht in diese Wirklichkeit reinversetzen können.

00:24:05: Ja eigentlich muss man doch bis siebzig jetzt mindestens arbeiten ja?

00:24:08: Das ist finde ich was wo... das hat etwas mit Respekt gegenüber dem Menschen zu tun.

00:24:13: In unserem System ist es übrigens so Es darf auch jeder länger arbeiten.

00:24:20: Ich erlebe das Gegenteil im Betrieb.

00:24:22: wir diskutieren dass die Menschen länger arbeiten sollen und die Arbeitgeber machen Betrieb für Betrieb Regelungen, das die Menschen früher aus den Betrieben rausgehen weil sie Arbeit verlagert.

00:24:30: Das passt überhaupt auch nicht zusammen.

00:24:32: Die Menschen gehen früher raus, weil kein Arbeiten mehr da ist, weil die Unternehmen verlagern Und die Politik diskutiert, der müsste eigentlich länger arbeiten.

00:24:39: Aus meiner Sicht eine Diskussion, die verlogen ist Weil auch da diskutiert man über das Geld Ja?

00:24:45: Und versucht dann um die Leistungen anzupassen wie es denn passt.

00:24:48: und das ist aber auch nicht die Lösung.

00:24:49: nach vorne

00:24:50: Ganz genau quasi parallel haben wir ja nicht nur den Punkt, die Leute sollen länger arbeiten, sondern sie sollen auch flexibler arbeiten.

00:24:58: Mehr Vollzeit und am Ende sowieso alles komplett flexibel.

00:25:01: Und das dabei wo einige im Moment nicht genug Arbeit haben in Kurzarbeit sind oder wir dort insgesamt Arbeitszeit absenken mussten weil nicht genug Aufträge da waren?

00:25:12: Die fühlen sich gerade wirklich verschaukelt wenn es damals heißt am Tag bitte länger mehrere Stunden arbeiten, mehr Stunden arbeiten würden gerne und ist aber einfach nicht genug Arbeit.

00:25:25: Also das Ding kommt sehr zu uns hat es

00:25:28: eine

00:25:28: echt ungünstige Debatte Schlechte Stimmung.

00:25:31: Ja, sie ist ungünstig.

00:25:32: Sie ist aber auch ungünstige weil es natürlich den Leuten wirklich tatsächlich auch Angst macht auf diese Themen.

00:25:36: und wenn

00:25:37: man von der Basisrente redet also sorry ich meine halten sich die Leute im nächsten Schritt wieder die Tasche zu.

00:25:41: das war einfach echt sehr ungünstigt Weil wir sind gerade in einer Debatte wo wir überlegen wie geht das irgendwie alles weiter?

00:25:48: da Ist das nicht gut.

00:25:49: wenn man dann irgendwie sagt Die gesetzliche also die gesetzlichen Rente von der für die das ist ja für die meisten die einzige die einzige Geldquelle im Alter für diese Übungen ist auch eingezollt haben.

00:26:00: Mehr kriegen sie ja sonst nicht.

00:26:02: und dann einfach zu sagen, das ist so ein Rumpf, so eine Basis ich meine da kriegen was soll das?

00:26:06: Das verunsichert ja auch wieder.

00:26:08: Und es ist auch weltfremd,

00:26:09: dass

00:26:09: es einfach Realität wäre.

00:26:11: Genau, von oben ist Realitätsfern an der Basis.

00:26:14: Bleibt die Angst einfach bestehen?

00:26:16: Wir uns haben geschrieben viele haben sogar Angst krank zu werden dass sie sich das schlichtweg nicht mehr leisten können krankzuwerden wegen dieser Anforderung.

00:26:23: Die IG Metall fordert deshalb auch im Rahmen der Gesundheitsoffensive der Initiative für Arbeit und Aufschwung Arbeit so zu gestalten, dass die gesundheitsgerecht bleibt auch langfristig.

00:26:35: Christiane welche Auswirkungen hätten denn längere Arbeitszeiten für Gesundheit Vereinbarkeit langfristig.

00:26:42: Ja,

00:26:43: also müssen wir ein bisschen ... Genau.

00:26:45: Also reden wir mal über die Forderung, die aus der Politik kommt.

00:26:49: Alle müssten länger arbeiten.

00:26:51: Wenn man jetzt das nicht mit der Rente sagt, dann sagen wir uns einfach die Arbeitszeit... Eine Stunde für alle.

00:26:55: Auszudehnen eine Stunde mehr für alle!

00:26:59: So da müssen wir einfach mal sagen Wir haben einen Arbeitszeitgesetz und wir haben bestimmte Themen, die arbeitsmedizinisch nachgewiesen sind.

00:27:08: Das Ganze ist kein Wolken-Kuckucksheim.

00:27:11: Jetzt bleibe ich mal ganz stark auf der betrieblichen Ebene.

00:27:15: Es macht in vielen Tätigkeiten einfach Sinn, dass die Arbeit nach einer bestimmten Stundenzeit körperlicher Belastung endet.

00:27:21: So jetzt habe ich andere Bereiche da bin ich sehr flexibel Homeoffice Leute, die auch im Vertrieb arbeiten.

00:27:27: Da haben wir alleine im Siemens-Konzern über hundert flexible Arbeitszertregelungen will ich sowieso mal sagen da gucken die Leute irgendwie wie das geht.

00:27:34: Wir müssen uns dafür einsetzen.

00:27:36: Das machen auch unsere Betriebsräte, dass die Leute irgendwann auch mal sagen können das hat es ja ein Ende und ich kann auch mal meine meine Mehrstunden irgendwie ausgleichen.

00:27:43: Also da will ich sagen Ich sehe eigentlich gar nicht richtig den Bedarf für eine solche Debatte weil wir auch sogar auch in der Produktion haben Werke, da atmet die Produktion Und die Arbeitszeit mit der Nachfrage oder mit den Aufträgen.

00:27:57: also Die leute sind super flexibel.

00:27:59: das bringt übrigens unseren betriebsrätten zum Teil auch ne Menge Ärger wenn die da Flexi schichten einbauen und du kurzfristig abgemeldet wirst, gefragt wirst ob da am Wochenende Arbeit ist.

00:28:08: So was hätte das Mama das mal?

00:28:12: deklinieren wir das Mal durch oder gehen wir das mal weiter durch.

00:28:14: wenn sich das wirklich durchsetzen würde dass wir eine tägliche Arbeitszeit Verlängerung hätten dann würde also behaupte ich und es auch übrigens belegt Dann würde das wieder dazu führen dass Männer länger arbeiten würden Frauen kürzer arbeiten würden, weil irgendjemand diese Sorgearbeit übernehmen muss.

00:28:31: Also es wird wieder zu so einem Auseinander führen von Arbeitszeitverhalten von Männern und Frauen.

00:28:37: also das hätte unserer Meinung nach echt negative Auswirkungen gesundheitlich gesellschaftlich fürs Ehrenamt und wir sind der Meinung dass die Menschen genug unflexibel auch arbeiten und auch bereit sind eine Schippe draufzulegen wenn's darauf ankommt Jeder, sorry.

00:28:53: Wenn der Chef die Chefin kommt und sagt hier wir haben Notanmann an Frau dann klotzen die Leute doch auch ran.

00:28:59: Und ich habe ja gesagt die Praxis ist im Moment in Teilen einfach einer andere das gerade nicht in einigen Unternehmen genug Arbeit da ist so und wir sind nicht vernagelt.

00:29:09: aber wir sind dagegen dass da jetzt einfach komisch ausgedehnt werden soll weil es glaube ich genügend Gründe gibt für das wie's grade is und das es hier auch funktioniert.

00:29:19: Und was wären die Konsequenzen?

00:29:20: Wenn es so durchgezogen werden würde, wie ist geplant?

00:29:23: Naja

00:29:23: habe ich ja gesagt in einigen Bereichen hätte das gesundheitliche Auswirkungen.

00:29:27: da ist es einfach wichtig dass das eine Grenze hat und es hätte einfach gesellschaftlicher Auswirkung weil mal unserer Einschätzung nach das wieder auseinandergehen würde wer wie lange und wie flexibel arbeiten kann.

00:29:41: Und den Betrieben wo wir etwas produzieren heißt ne Ausweiterung der Arbeitszeit ohne mehr Aufträge.

00:29:47: Dass wir Beschäftigung reduzieren, muss klar sein.

00:29:50: Und das ist genau das was wir momentan auch nicht brauchen können.

00:29:53: Aber ich finde das Ganze an dieser Debatte ist so eine Fingerzeigdebatte.

00:29:57: ihr seid faul macht man mehr seit mal weniger krank.

00:30:00: aber das blendet ja so viele Realitäten aus wie dass mein Energieabhängigkeiten geschaffen hat.

00:30:04: es ist ja mit der Wirtschaftenform Iran Krieg eigentlich ein bisschen bergauf gegangen ist jetzt alles wieder.

00:30:13: Das finde ich irgendwie so schwierig, dass es so wenig thematisiert wird.

00:30:16: Dass man so abhängig einfach in dieser globalisierten Welt ist und das nicht einfach ist, ihr seid faul, arbeitet mehr und dann ist alles gut.

00:30:23: Es ist halt nicht die Realität.

00:30:27: Die Debatten, die wir angesprochen haben, konzentrieren sich sehr stark auf die Einsparung bei Leistungen.

00:30:33: Ganz aktuell hat ja jetzt Bundeskanzler Merz auch gerne die Renten kürzen möchte.

00:30:38: Dazu gesagt, dass die gesetzliche Rente künftig auch nur noch eine Basisabsicherung sein kann.

00:30:48: Wir sind da auch bereit irgendwie in Konfrontation zu gehen.

00:30:51: Gleichzeitig kann man argumentieren lässt gibt es ja auch extreme Einnahmeverluste.

00:30:55: also es gibt auch Stellen wo der Staat ganz klar Einnahmequellen liegen lässt.

00:30:59: Jürgen hast du vielleicht ein paar Vorschläge an den Wo man sonst noch was reinholen könnte?

00:31:05: Ich glaube,

00:31:05: das ist ja immer wieder ein Punkt wo wir die Gewerkschaften aber ganz viele gesellschaftliche Gruppen auf Vorschläge machen.

00:31:13: Allein wenn wir vernünftig die Menschen nach Tarif bezahlen würden hätten wir viel mehr Geld in den Sozialkassen.

00:31:18: Wir sind eines der reichsten Länder und haben den größten Anteil von Menschen die in niedriger Grundbereiche arbeiten, die engagiert arbeiten Und das Geld reicht zum Leben nicht.

00:31:27: Da vernünftige Löhne nach Tarif hätten wir in den Sozialsystem deutlich mehr Einnahmen, auch übrigens mehr Steuereinnahmen.

00:31:33: Also da lässt ihr einiges machen und glaube ich welche Debatte wir auch mal wieder mutig führen müssen dass in diesem Land Jahr für Jahr die Reichen reicher werden.

00:31:43: Das ist keine Sozialneiddebatte ja dafür werde mir auch gegen diesen Begriff.

00:31:48: aber wir müssen auch deutlich machen dass breite Schultern auch letztendlich mehr tragen können.

00:31:52: Und natürlich geht es doch auch darum, wenn jetzt ganze Generationen vererben dass wir diese Debatte führen müssen.

00:31:59: Es geht nicht um das Haus von unseren Beschäftigten aber es werden riesige Vermögen vererbt und da ist im Endeffekt die Steuerbeteiligung fast gleich null weil das alles optimiert wird.

00:32:13: Das ist dabei etwas was die Menschen spüren, dass wir bei den normalen Leuten die Debatte führen Und dass es eine kleine Gruppe von Leuten gibt auch in diesem Land, die einen Gänzen-Rosenreichtum halten.

00:32:23: Die sich momentan ganz ruhig verhalten und bei Kabraweise treffen wir inzwischen Millionäre, die zu uns sagen, wir würden gern weihwillig mehr scheuern.

00:32:32: Sie machen

00:32:33: dann Stiftung oder so ein Zeug aber sagen ich würde eigentlich gerne.

00:32:37: Genau!

00:32:38: Wie weit sind sie an diesem Land zu verkommen?

00:32:40: Dass reiche Menschen das von sich aus anbieten.

00:32:43: Es gibt Spielraum...

00:32:45: Und selbst unter Kohl, der damals jetzt qualisch ja keine Revolutionär war.

00:32:50: Der Spitzensteuerstand deutlich höher als er heute ist und deswegen sind die trotzdem nicht alle aus dem Land geflüchtet.

00:32:56: Nochmals zurück zu etwas was uns eine Beschäftigte geschrieben hat.

00:33:01: Was aktuell als Reform verkauft wird das fühlt sich für uns wie ein Abbau an.

00:33:05: Das haben wir hier auch schon öfter angesprochen.

00:33:08: Was müsste sich denn Christiane konkret ändern damit sich Reform wieder... als fern oder wie fair anfühlen?

00:33:14: Ich

00:33:15: möchte mal ein paar Beispiele nennen, wo es ja trotzdem positive Reformen gegeben hat.

00:33:22: Mindestlohn zum Beispiel.

00:33:24: also das ist ich will letztlich Leben des Brian machen, wo die dann hier alle zusammensitzen und fragen was haben uns die Römer jetzt wirklich gebracht?

00:33:31: und da sage ich ja eigentlich eine total coole Regierung.

00:33:34: aber ich sag mal Es hat ja schon sozialen Fortschritt auch gegeben muss man mal sagen.

00:33:38: Also Mindest lohn war definitiv was weil es halt Leute aus Armutsfallen zumindest etwas rausgeholt.

00:33:45: Aber trotzdem wissen wir natürlich alle, dass ich auch davon damit in Altersarmut reingehen werde.

00:33:50: Also da hat es schon Weiterentwicklung gegeben.

00:33:52: Wir haben jetzt ein Tariftreue gesetzt was leider ziemlich viele Löcher hat.

00:33:58: aber trotzdem ist damit erst mal anerkannt dass wenn der Staat oder eine Kommune, also das heißt in der Stadt oder ein Land Aufträge vergibt ist dann bitte an Unternehmen zu erfolgen hat die Tarif gebunden sind.

00:34:11: Weil dann hättest du auch wirklich mehr Einnahmen und es ist ja total korrekt Wenn du Steuergelder ausgibst durch öffentliche Aufträge, dass du das bitte an die gibst, die ordentlich bezahlen und damit hätte man natürlich auch könntest du auf der Einnahme Seite könntest so sehr gut was machen Und andersherum genau was Jürgen gesagt hat, da nochmal zu gucken.

00:34:30: Was ist eigentlich mit unserer Steuerpolitik?

00:34:33: Und da wären wir schon dafür dass wir stärker untere und mittlere Einkommen entlasten aber dann musst du das halt irgendwo hernehmen um es auszugleichen und dann müsstest du wirklich wieder etwas bei diesem Spitzensteuersatz machen den erhöhen, dass da wieder mehr Leute mehr Steuern bezahlen.

00:34:50: wenn du das vorschlägst packen schon wieder alle Möglichen ihre Koffer und sagen dann verlassen ich dieses Land.

00:34:56: Also wir müssten diese Dinge einfach mal etwas, finde ich entspannter diskutieren.

00:35:00: man könnte ja vielleicht auch bestimmte Dinge für ein paar Jahre mal vereinbaren damit mir irgendwie aus dieser Misere rauskommt.

00:35:05: Wir haben gerade einfach einen Problem aber da habe ich darauf verwiesen es gibt schlaue Ideen wie man auch im Sozialstaat effizienter und kostengünstiger machen kann.

00:35:15: also da liegt ja was auf dem Tisch.

00:35:17: das muss jetzt halt mal umgesetzt werden.

00:35:20: Und allein, dass unsere Beschäftigten teilweise den spitzen Steuersatz bezahlen.

00:35:24: Also unser Beschäftigend für die wir Tarifverträge abschließen zeigt ja das der irgendwo ein Fehler im System ist

00:35:30: und wir natürlich gute Tarife

00:35:32: haben.

00:35:32: Ja wir haben gute Tarif, aber wir schießen jetzt nette Tarife für Millionäre und für Geschäftsführer und so ab.

00:35:39: Es gibt über unseren Beschäftigen schon Leute, die mehr verdienen auf den Spitzensteuersatzen.

00:35:44: Bezahlen bereits die Beschäftigkeiten der Metall-Elektroindustrie Und da ist der Widerspruch, das kann nicht sein.

00:35:50: Ja absolut.

00:35:52: Nina du sprichst also... Das ist ein Gefühl von Fairness.

00:35:55: Also es gibt Wege wie sie sich Reform wieder fair anführen können.

00:36:00: Du sprichest auf deinem Kanal auch darüber dass eben politische und wirtschaftliche Unsicherheiten zu einer gesellschaftlichen Spaltung führen?

00:36:07: Das ist halt eine Konsequenz.

00:36:08: wenn wir jetzt auch nochmal über Konsequenten sprechen die irgendwie gesamtgesellschaftlich wirken Was passiert denn mit dem Gesamtgesellschaftlichen Zusammenhalt aktuell?

00:36:18: Und warum sind gerade solche Phasen, politisch unsichere Phasene polarisierend für die Gesellschaft?

00:36:25: Also ich glaube es gibt natürlich mehrere Faktoren, warum unsere Gesellschaft gerade so polarisiert ist.

00:36:29: Aber ja, gerade diese Bürgergelddebatte hat ja auch gezeigt das ist immer nach unten treten und es ist wahnsinnig giftig und schlecht und eigentlich sollte man viel mehr den Zusammenhalt stärken.

00:36:43: und die wirklich auch zusammenhalten, mit Menschen, die in schwierige Lagen kommen.

00:36:48: Und es passiert halt gar nicht mehr.

00:36:50: Ich gebe dazu wir haben sehr viel über Krisen gesprochen, über Unsicherheiten.

00:36:54: welche Erfahrungen, Erlebnisse in eurer Arbeit konkret geben euch dann so Hoffnung zuversicht dass wir da doch irgendwie alle zusammenrücken und sich das positiv entwickelt.

00:37:03: Jürgen fangen noch gerne mal an!

00:37:05: Ich glaube, dass die Menschen in den Betrieben wieder merken, dass Gewerkschaften eine Selbsthilfeorganisation sind.

00:37:10: Dass wir selber für unsere Rechte eintreten und wenn wir – also wir hatten vor Monaten bei der MAN-Insatzgitter in München eine Debatte das Produktion ins Ausland verlagert werden sollte, die Zukunftstechnologie und wo die Leute klar formuliert haben Wir stehen zusammen Wir gehen auch in den Widerstand, wenn es sein muss.

00:37:29: Wir wollen Perspektiven für unsere Standorte und das ist glaube ich was, was uns wieder die Stärke gibt.

00:37:34: Das sind diese Nähe, die Christiane deutlich macht mit dem, dass unsere Betriebsplätze so erfolgreich sind, dass dort wo wir Konflikte haben, wenn wir zusammenstehen – wir können nicht immer alles gewinnen!

00:37:46: Wir verlieren aber nie alles.

00:37:47: Wir erreichen eigentlich unheimlich viel auf der betrieblichen Ebene.

00:37:51: Und das ist aber etwas, wo wir alle unser Kraft rausziehen nicht aus den Gesprächen mit der Politik oder auch nicht aus dem Gespräch mit großen Verbänden.

00:37:58: Ich glaube, die Kraft ziehen wir aus diesen ganzen Konflikten und den Erfolgen auf der betrieblichen Ebene weil da ist Gewerkschaftsarbeit spürbar.

00:38:05: Ja ich teile das total... Da geht mir einem das Herz auf.

00:38:09: also wenn du auf einer Betriebsversammlung stehst oder einen Rundgang irgendwie machst und du einfach merkst wie sehr die Menschen hinter dem stehen was dort der Betriebesrat gemeinsam mit IG Metall erkämpft hat Das ist einfach total schön und es ist ein total kräftiges Moment.

00:38:25: Verdammt nochmal, lasst uns doch irgendwie mal aufhören diesen Standort so schlecht zu reden!

00:38:30: Wir müssen was an den Rahmenbedingungen machen.

00:38:31: Energiekosten klar Bürokratieabbau gerne aber tut mir einen Gefallen macht da den Job und beschimpft nicht die Beschäftigten.

00:38:40: Nina, was möchtest du noch?

00:38:42: Mein ganz aktuelles Beispiel ist natürlich die Wahl in Ungarn.

00:38:44: Die mir Hoffnung gibt.

00:38:46: So auch was Christiane, ich weiß du gesagt hast, dass sich die Politik abschauen soll nämlich, dass man nah am Problem ist.

00:38:51: und da war es ja so das Orban einfach immer über migration politische Kulturkämpfe weiter geredet hat und sein Gegenkandidat nachts versucht eben auf die Probleme der Menschen einzugehen und hat es geschafft, dass Orban abgewählt worden ist.

00:39:03: und ja daraus schöpfe ich Hoffnung, bis noch etwas machen kann.

00:39:07: Das sind schöne Abschlussworte.

00:39:09: Das war unser Talk, weil du zählst!

00:39:11: Ich bedanke mich ganz herzlich bei den Gästen und ich fand es super spannend, dass ihr dabei wart.

00:39:16: In der nächsten Folge von Weil Du Zähls wird es um den Industriestandort Deutschland gehen mit Christiane Jürgen und meinem Kollegen Christoph.

00:39:25: Beteiligt euch nochmal in den Kommentaren, schreibt eure Fragen, eure Themen rein.

00:39:30: Wir nehmen das gerne mit in unsere kommenden Folgen.

00:39:34: bis zum nächsten Mal.

00:39:35: Schön, dass Ihr dabei wart.

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