Hohe Strompreise ziehen Industrie den Stecker: Das tut die IG Metall
Shownotes
Bei der Georgsmarienhütte schalten sie den Elektrolichtbogenofen aus, wenn derStrompreis zu hoch ist. Was es für die Beschäftigten bedeutet, nur bei niedrigenPreisen zu produzieren, und warum das keine Dauerlösung ist, erklärt derBetriebsratsvorsitzende Yasin Abay. Das Stahlwerk ist kein Einzelfall: Dieenergieintensiven Betriebe leiden in Deutschland unter hohen Strompreisen. Einigefahren Kurzarbeit, andere schreiben rote Zahlen. Das bedroht Arbeitsplätze und dieZukunft der Industrie. Seit Langem fordert die IG Metall einen Industriestrompreisvon 5 Cent für die energieintensiven Betriebe. Jetzt gibt es einen Entwurf für einenIndustriestrompreis von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche. Doch warumdieser eine Mogelpackung ist, die nicht die nötige Entlastung bringen wird, und wiedie IG Metall darauf reagiert, erklärt IG Metall Ressortleiter Volker Consoir.
Artikel: Darum braucht Deutschland seine Stahlindustrie
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00:00:03: Und wenn man bedenkt, dass man jetzt in diesem Jahr Januar, Februar und Dezember jeweils zwölf Stunden in den Wochentagen nicht produziert.
00:00:09: Kann das nicht das Ziel eines Stahlwerks sein?
00:00:12: Ein Stahlwerk muss laufen!
00:00:13: Es muss immer laufen!
00:00:14: Das darf nicht in der Mittagszeit stehen!
00:00:19: Es ist aber Realität wie uns der Yassin, den wir gerade am Anfang schon gehört haben gleich erzählen wird.
00:00:36: Ja krass!
00:00:37: Und damit sind wir schon mitten drin im Thema.
00:00:39: heute soll es um Strompreise gehen.
00:00:41: Klar ist ja in Deutschland sind die deutlich zu hoch und wenn sie nicht runtergehen dann kostet das die deutsche Industrie weiter Zehntausende Arbeitsplätze.
00:00:49: Das wollen wir natürlich verhindern und da wird's politisch.
00:00:52: was wir in Berlin und Brüssel bereits getan und erreicht haben und was noch zu tun is, das besprechen wir erst später.
00:00:58: Vorher geht es aber noch nach Niedersachsen.
00:01:00: Da schauen wir uns mal genau an, wie ein Elektrostahlwerk mit den sehr hohen Strompreisen
00:01:04: umgeht!
00:01:28: Und wie Sie das machen, das erzählt er uns gleich, dass Ihnen dabei schön, dass du dir Zeit nimmst.
00:01:33: Schön, dass Du da bist!
00:01:34: Hi!
00:01:34: Tschüss, guten Morgen!
00:01:35: Liefer Christoph!
00:01:37: Sag mal jetzt, ihr produziert Stahl wenn andere schlafen oder Freizeit haben also nachts und am Wochenende.
00:01:43: erzähl mal warum ist das so?
00:01:45: Weil in den Monaten Januar, Februar und Dezember ist der Strom so teuer.
00:01:50: Es gibt diese sogenannten Hochlastfenster das sich das produzieren nicht lohnt.
00:01:55: also wir bezahlen so viel dass wir das Geld über das Verkaufen des Stahls nicht reinbekommen können.
00:02:00: So haben wir uns entschieden, dass wir in den Monaten wie gesagt Januar Februar-December von morgens acht bis abends halb acht nicht produzieren Und stattdessen halt nur nachts produzieren, weil nachts der Bedarf in der Gesellschaft auf dem Markt und generell in der Industrie geringer ist.
00:02:15: Dadurch ist der Strom etwas günstiger.
00:02:18: Und da lohnt sich das.
00:02:19: Justin, sag mal wie viel Strom braucht ihr denn eigentlich für den Elektro- Lichtbogenofen?
00:02:24: Alleine der Elektrolichtbogen Ofen verbraucht im Jahr vierhundert Gigawatt Stunden.
00:02:30: Und das gesamte Werk sechshundertfünfzig Gigawatte Stunden.
00:02:34: Das klingt wahnsinnig viel!
00:02:35: Kannst du mir erst einmal irgendwie einordnen, wieviel ist
00:02:37: das?!
00:02:38: Also das Werk Georgsmann in Hütte GmbH verbraucht weitaus mehr als die Stadt Osnabrück mit ihren einhundert-achtzigtausend Anwohnern, inklusive der Industrie, die in Osnawrück ansässig ist.
00:02:49: Boah okay jetzt kann ich mir was vorstellen, da ist es richtig viel!
00:02:52: Also das sind dann nur drei Monate?
00:02:54: Macht ihr das denn jetzt zum ersten Mal oder machte das schon seit Jahren so?
00:02:59: Wir haben das im Jahr zweitausend und zwanzig zum ersten mal gemacht.
00:03:03: In diesem Jahr haben wir das Glück in Anführungsstrichen, dass wir das nur an drei Monaten machen müssen also Januar, Februar und Dezember.
00:03:08: Im letzten Jahr haben wir das sogar an sechs Monaten gemacht.
00:03:11: es gab auch ein Hochlastfenster in der Herbstzeit so dass wir fast sechs Monate in der Mittagszeit nicht produziert haben.
00:03:20: Wir müssen das machen.
00:03:20: wir verdienen sonst kein Geld kriegen das aber irgendwie hin unsere Mengen darzustellen indem wir alle Freischichten der Kollegen und Kollegen, natürlich mit Absprache der Kollegen irgendwie zu Produktionsschichten machen.
00:03:33: Und sagen wir müssen ja irgendwie diese Mengen abbilden können.
00:03:36: Können wir nicht vielleicht an den freien Wochenenden Schichten reinnehmen oder in den freie Wochentagen?
00:03:41: Und somit kriegen wir das sind und gehören aktuell zu den wenigen Stahlwehren in Deutschland die auch schwarze Zahlen streiben.
00:03:47: Okay okay sag mal liegt es dann daran dass ihr das jetzt machen müsst, dass die Strompreise gestiegen sind weil früher war das ja nicht so oder
00:03:55: Genau, das liegt daran dass die Strompreise gestiegen sind.
00:03:57: Dass sie im Netz entgelte gestiegen und das ist der Grund, dass wir da nicht dran vorbeikommen.
00:04:03: Wie ist es denn im Vergleich eigentlich mit anderen Ländern?
00:04:05: Wenn
00:04:05: man das vergleicht, im europäischen Wettbewerb haben zum Beispiel die Franzosen, die Italiener, die Portugiesen, die Spanier.
00:04:11: Die haben alle günstigere Strompreise als wir.
00:04:13: auch wenn wir sagen wie sind hier Europa und eine europäische Gemeinschaft und sollten gleiche Wett bewerbsfähigkeit, Wett Bewerbsstandards gelten?
00:04:21: Es ist trotzdem so dass wir in Deutschland doch was Strom angeht noch teurer sind als viele Mitkonkurrenten in Europa geschweige Denn In China oder Amerika sind sie noch viel viel günstiger als hier in Deutschland.
00:04:32: Das heißt aber, wie sieht es dann im Sommer bei euch aus?
00:04:35: Im Sommer habt ihr dann drei Schichten, vierundzwanzig Stunden oder tagsüber nur.
00:04:40: Im Sommer ist der Strom generell etwas günstiger weil dann halt auch die ganzen erneuerbaren Energien laufen.
00:04:45: also du hast viel Windenergie und du hast vor allem auch sehr viel Solarenergie Und all diese Dinge zusammenführen dazu, dass der Strom weitaus günstiger ist.
00:04:55: Da kommen wir nicht dran vorbei, das wir dann produzieren müssen.
00:04:57: und wir produzieren auch.
00:04:58: Wir arbeiten in einem Kontischichtbetrieb also der Ofen läuft tagtäglich, vierundzwanzig Stunden lang.
00:05:03: Wir haben einmal die Woche so eine sogenannte kurze Puttschicht wo nochmal was gereinigt aufgearbeitet nachbereitet wird und dann wird wieder produziert.
00:05:10: So sieht unser Sommer aus!
00:05:12: heißt der Beschäftigte muss sich da so ein bisschen danach auch richten.
00:05:15: Kann es den Beschäftigten auch passieren, dass er eigentlich morgen Abend Schicht hätte und das heißt im Winter sorry ist es aber trotzdem jetzt der Strompreis ist trotzdem so hoch wir lassen ausfallen?
00:05:26: Ja auf solche Situation haben wir.
00:05:28: Wir erfahren immer am Mittag eines Tages die Kosten des Folgetages Und wenn wir dann sehen dass die Strompreise für den folgetage so hoch sind Dann setzen wir uns zusammen mit der Geschäftsführung und der Abteilungsleitung des Stahlwerks.
00:05:41: Und entscheiden, dass der Ofen vielleicht am Folgetag nicht gestartet wird oder nicht läuft weil die Kosten einfach so hoch sind das wir sagen dagegen können wir keine Gewinne einfahren und aufgrund dessen müssen wir dann die Produktion stoppen.
00:05:54: und in dem Fall kriegen wir das in der Regel hin, dass wir eine Art Puttschicht machen Reinigungsschicht Vorbereitungen schichten Nachbereitungsschichten Oder wenn alle Dämme brechen, dass wir sagen vielleicht persönliche Freizeit geben.
00:06:03: Wenn die Kollegen das selber wollen also auch nicht verpflichten?
00:06:06: Wir sehen immer zu, dass unsere Kollege und Kollegen dabei nicht schlecht wegkommen.
00:06:09: aber wenn die Kollegen sagen ja gut ich möchte die Zeit gerne nutzen.
00:06:12: Das Wetter ist schönes Sommer und bleibt gerne dafür Zuhause.
00:06:14: Auch das ist dann möglich an der Stelle.
00:06:16: eigentlich ist es hier lustig weil das wenn man sich so Betriebe anguckt Dann ist ja das erste was normalerweise wenn man Geld sparen will gestrichen wird ist die Wochenend Arbeit und die Nachtschicht Weil man da Zuschläge zahlen muss.
00:06:27: Sagt ihr jetzt was darüber aus?
00:06:28: Wenn man bei euch sagt, nee wir machen lieber die Nachtschicht und am Wochenende wenn die anderen keinen Strom verbrauchen.
00:06:33: Sagt ja eigentlich etwas über das Verhältnis von den Personalkosten und den Stromkosten aus.
00:06:38: Sag mal wie ist das Verhältnis Personalkosten im Vergleich zu Stromkosten bei euch oder Energiekosten?
00:06:43: Also die Energiekostens Strom Gas und Netzern Geld haben wir ungefähr vierzehn Prozent unserer Gesamtkosten in der Kostenanteile Und die Personalkossen sind inklusive der ANU mitarbeitenden circa bei siebzehn.
00:06:57: Aber an den stromteuren Tagen ist der Strom so teuer, dass die Personalkosten dagegen klein bleiben.
00:07:04: Weil dann steigt ja der Stromanteil so exorbitant, dass wir sagen die Personalplasten, die bleiben da wo sie sind das es dann auch günstiger ist wenn wir dann an einem Sonntag arbeiten oder einen Wochenenden arbeiten oder ein Feiertagen arbeiten weil das weitaus günstig ist als die Strompreise.
00:07:19: dafür kann ich ein Beispiel nennen aus dem letzten Jahr.
00:07:22: Im letzten Jahr hatten wir die Situation, dass wir im Stahlwerk über Ostern ein Oster Sonntag oder Oster Montag war das nicht arbeiten mussten.
00:07:29: Eintag vorher haben wir die Preise gesehen, dass an Ostern die Strompreise sehr stark nach unten gegangen sind, dass Wir wirklich zu sehr geringen Kosten produzieren könnten weil er in Ostern halt die Industrie zu ist.
00:07:39: Die Unternehmen sind geschlossen, die Geschäfte sind geschlossene und es ist Strom da.
00:07:43: Es gibt aber wenig Abnehmer.
00:07:44: Aber Strom muss weg.
00:07:45: Strom bleibt nicht irgendwo sondern irgendein Abnehmerbrauch ist.
00:07:48: Und wenn du dann als Stahlwerk mit sehr intensiven Strombedarf und dann diesen Strom nimmst, kriegst du den wirklich für ein sehr günstiges Geld.
00:07:56: Dann kam die Geschäftsführung auf uns und hat gesagt ist es vielleicht möglich kriegen wir das vielleicht hin dass wir kurzfristig an Ostern arbeiten?
00:08:03: Das ist alles eine Freiwilligkeit.
00:08:04: also wir gehen dann auch unsere Kolleginnen und Kollegen zu sagen Leute wie sieht das aus?
00:08:08: Ist es vielleicht interessant für euch, an Ostermontag hier zu arbeiten?
00:08:11: Ihr kriegt die Osterprozente.
00:08:13: Es gibt steuerfreie Zuschläge.
00:08:15: Das tut dem Unternehmen gut das tut uns gut und der wird uns jetzt echt helfen.
00:08:20: aber ist es freiwillig?
00:08:21: ihr müsst es für euch entscheiden.
00:08:22: oder sagt ihr lieber ich will bei oma sitzen und gerne Kaffee kuchen.
00:08:25: also das ist euer Ding.
00:08:26: Und da haben wir das hinbekommen auf eine freiwillige Basis dass wir dann einen solchen Oster Sonntag der regulär frei wäre Zu einer Produktionsschicht zu machen und konnten halt diese günstigen Stromeffekte mitnehmen an der Stelle
00:08:37: Okay, nicht verstehe.
00:08:38: Jetzt sagen wir das Thema Strompreise.
00:08:41: ihr habt jetzt einen cleveren Weg gefunden wie man damit umgehen kann.
00:08:44: aber ist das was wo du sagst okay damit kommen da total gut klar?
00:08:47: Wir erwirtschaften auch schwarze Zahlen.
00:08:50: also bei uns läuft es ja eigentlich gut.
00:08:52: Könnt ihr damit so zufrieden sein?
00:08:54: oder wenn du jetzt eben sagst, naja gut aber in den anderen Ländern hast ja vorhin gesagt.
00:08:58: In Frankreich, China und USA da sind deutlich niedrigere Strompreise.
00:09:03: also wie kommt ihr denn dann mit dem Wettbewerb klar?
00:09:05: Und muss sich hier was tun?
00:09:07: Nein über diese aktuelle Situation sind wir nicht zufriedend.
00:09:10: zum einen verlangt das von unseren Kollegen und Kollegen extreme Flexibilität.
00:09:13: Also man muss sich vorstellen im letzten Jahr hatten unsere Kollegen vier Schichtpläne verschiedene Schichtpläne für das ganze Jahr.
00:09:19: Also im Frühling anders, im Herbst anders, Im Winter anders also im Sommer anders und das sind Dinge wo unsere Kollegen und Kollegen diese Dinge dann natürlich auch zu Hause mit ihren Familien absprechen müssen.
00:09:30: wenn die Frau selber vielleicht im schichtbetrieb ist Wenn man vielleicht oder der Mann der hat vielleicht Zuhause mithilfe mit den Kindern Ist es eine extreme Belastung und Herausforderungen unserer Kolleginnen und Kollegen.
00:09:39: Wir haben sehr flexible Kollegen Die alle ihrer Verantwortung bewusst sind und will ich ihr bestes geben dass wir das erreichen was wir erreichen.
00:09:46: ist das möglich, auch Stahl erzeugen können auch andere.
00:09:49: Also da sind wir sicherlich nicht besser als andere.
00:09:51: aber was uns ausmacht ist einfach unsere extreme Flexibilität und so kurzen Wege unserer Zuverlässigkeit dass man wirklich kurzfristig sagt eben miteinander sprechen zusammenkommen was machen wir jetzt?
00:10:01: kurz entscheiden und dann machen Das klappt gut!
00:10:04: Und wenn man bedenkt dass man in diesem Jahr Januar Februar und Dezember jeweils zwölf Stunden in den Wochentagen nicht produziert kann das nicht das Ziel eines Stahlwerks sein.
00:10:14: Ein Stahlwerk muss laufen, es muss immer laufen.
00:10:17: Es darf nicht in der Mittagszeit stehen.
00:10:19: Das tut auch den ganzen Anlagen nicht gut.
00:10:22: Anlagen die müssen entweder heiß oder kalt bleiben.
00:10:24: Dieses heiß-kalt immer wieder macht die ganzen Anlage kaputt, die Öfen kaputt.
00:10:27: Das macht die Pfannen kaputt und die Verteiler usw.
00:10:30: Also unser Ziel ist es dass wir produzieren Und unsere Erwartung ist es da von der Politik ja verlässliche anständige Rahmenbedingungen zu machen, dass wir auch produzieren können.
00:10:40: Genau diese Erwartungen.
00:10:41: Es ist ja nicht so, dass du dir nur mir erzählst.
00:10:44: Sondern du hast ja schon ganz oft Politikern erzählt.
00:10:46: Du warst auch beim Stahlgipfel zum Beispiel jetzt letzten Herbst.
00:10:49: Ich meine, du bist Betriebsratsvorsitzender und hast eigentlich in deinem eigenen Laden genug zu tun aber bist auch mit der IG Metall noch unterwegs um auch was für die ganze Branche zu machen.
00:10:57: Kannst du mal ein bisschen erzählen wie diese politische Arbeit von dem wir hier nicht so mitbekommen?
00:11:02: Aber kannst du mal etwas davon erzählen, wie die so abläuft?
00:11:05: Ja, also wir haben uns zur Aufgabe gemacht dieses Thema zu vergesellschaftlichen.
00:11:10: Weil wir sagen das interessiert alle und dass ist für alle wichtig.
00:11:13: Wir sind hier in der Region aus Norrbrück einer der größten Arbeitgeber.
00:11:16: Wir sind das zweitgrößte Industrieunternehmen in dieser Region Und wir sorgen auch dafür Dass es einen Wohlstand hier gibt.
00:11:23: Aber Menschen die hier arbeiten können sich vielleicht ein Auto leisten und vielleicht auch ein Haus.
00:11:27: Das ist nicht in jedem Beruf heutzutage leider möglich.
00:11:30: Und dann gehen wir auf unsere gesellschaftlichen Vertreter.
00:11:32: Wir gehen auf die Stadträte, wir gehen auf Landtagsabgeordnete und sind sehr aktiv.
00:11:38: Also wir waren in den letzten Jahren gemeinsam mit unserem Betriebsratsgremium im Landtag von Niedersachsen und haben dort mit allen Politikern aller Parteien gesprochen und haben auf unsere Situation hingewiesen.
00:11:49: Das ist auch das Interesse, die der Sachsen sein muss Das zweitgrößte Stahlwerk im Lande Niedersachsen da nicht im Stich zu lassen.
00:11:55: Es gibt einmal Salzgitte AG und dann sind wir das auch, und wir sind das einzige Elektrostahlwerk Und da hoffen wir uns Hilfe.
00:12:02: Wir gehen aber auch weiter.
00:12:03: es gab wie du schon gesagt dass einmal das Treffen im Bundestag im Stahl Gipfel mit den ganzen Stahlministern unserer Nation Mit Herrn Merz, Herrn Klingbeil.
00:12:13: Frau Baas war dabei.
00:12:14: davor hatten wir ein zwei Monate vorher einen Treffen in Finanzministerium mit Frau Baass, mit Herrn Klingenbeil, mit Frau Reiche.
00:12:21: Wir positionieren unsere Themen überall.
00:12:23: Im letzten Monat, im Januar waren wir bei Boris Pistorius und durften den Bundestag besuchen.
00:12:28: Boris Pistoris ist das Besondere der Kind aus unserer Region.
00:12:31: Boris ist genauso wie ich auch oder wie wir.
00:12:34: Ist.
00:12:34: Osnab Rücker kommt aus dem selben Stadtteil, er kennt unsere Probleme, kennt unsere Situation.
00:12:39: Und haben gesagt auch mit ihm müssen wir reden um allen klar zu machen was gerade hier passiert und dass wir deren Unterstützung brauchen.
00:12:46: Okay Jassi, wir wissen da müssen wir noch was tun.
00:12:48: Wir danken dir auf jeden Fall sehr dass ihr da so einen coolen Weg gefunden habt eure Beschäftigten auch das sie damit machen und du desto darauf achtest dass die danach ja nicht den Kürzerin ziehen uns nur auf ihre Kosten geht um dich zu einsetzen dass da etwas vorangeht.
00:12:59: Jassien vielen Dank!
00:13:10: Ja bei der Georgsmarine Hütte haben Sie einen Weg gefunden.
00:13:14: Da soll noch einmal einer sagen, dass die Beschäftigten in Deutschland flexibler sein sollen.
00:13:18: Chapeau auf jeden Fall vor den Beschäftigten, die trotz dieser wirklich schwierigen Situation dafür sorgen, dass das Unternehmen immer noch schwarze Zahlen schreiben kann.
00:13:27: Total aber Hutab.
00:13:28: auch vor dem Betriebsrad der dafür sorgt, dass deren Einsatzbereitschaft nicht ausgenutzt wird und sie auch trotzdem planbare Zeiten haben, Spontan doch mal ausbleiben muss, weil der Strompreis so hochgeschossen ist.
00:13:40: Dass sie dann Wartungs- und Putzschichten einschieben, dass die Beschäftigten nicht umsonst gekommen sind.
00:13:45: Total!
00:13:45: Aber das kann natürlich trotzdem auch nicht in jedem Betrieb so laufen?
00:13:48: Nee... Und auch bei der Geochtsmarinenhütte kann es nicht immer so laufen.
00:13:52: Der Jahrzehnt sagt eigentlich muss der Elektrolichtbogenofen rund um die Uhr laufen.
00:13:58: Genau deshalb kämpfen wir also die IG Metall schon seit Langem für den Industriestrompreis.
00:14:03: Der soll jetzt auch kommen, das hat die Bundesregierung auf jeden Fall versprochen.
00:14:06: Ja
00:14:07: aber da lohnt es sich nochmal ganz genau hinzuschauen und das machen wir mit einem unserer Experten und dafür rufen in unserem Zweigbüro Stalten Düsseldorf an...
00:14:24: Er leitet bei uns den Bereich Stahl und wenn es um Stahl geht dann geht es automatisch auch um Energiepreise.
00:14:29: so kämpft er seit vielen Jahren bereits für ein Industriestrom preis.
00:14:33: Jetzt soll der kommen, aber trotzdem ist unser Kollege nicht zufrieden.
00:14:37: Warum?
00:14:37: Das erklärt er uns jetzt!
00:14:38: Schön dass du da bist Volker Consoir.
00:14:42: Ja besten Dank.
00:14:43: Hallo Jacqueline, Hallo Christoph.
00:14:45: Besten Dank für die Einladung.
00:14:47: Volker Du wir haben gerade eben vom Yasin gehört das sie bei der Geoxmarienhütte den Elektroofen manchmal gar nicht anmachen, wenn der Strompreis zu hoch ist.
00:14:57: Also dann lassen sie den einfach aus und dann produzieren die oft nur... also zum Beispiel im Winter produzieren Sie dann nachts und nur am Wochenende und tagsüber nicht sagen wir wie gehen denn andere Betriebe mit so hohen Strompreisen um?
00:15:12: Die haben irgendwie einen Weg gefunden aber wie machen das andere?
00:15:14: Andere Betriebel produzieren letztendlich erst mal weiter fahren natürlich auch ihre Schichten runter haben aber auch schlechte oder schlechtere Ergebnisse, weil natürlich dieser Kostenblock Strompreis sehr teuer ist und produzieren dadurch nicht wirklich wirtschaftlich.
00:15:36: Und andere fahren natürlich auch entsprechend Kurzarbeit also arbeiten dann auch in dieser Zeit weniger.
00:15:43: Ja und es gibt auch ein Unternehmen das hat Kurzarbeit null.
00:15:47: ja dass hat monatelang überhaupt nicht gearbeitet.
00:15:49: ja weil sie durch diese hohen Energiepreise einfach nicht wirtschaftlich tätig werden können.
00:15:55: Also am Ende ist es dann auf den Rücken der Beschäftigten, weil Kurzarbeit auf das eine und wenn die nie wirtschaftliche produzieren können, dann weiß man ja geht's immer in die Arbeitsplätze?
00:16:05: Genau!
00:16:06: Und das sind ja Dinge, die wir da letztendlich nicht wollen und deswegen fordern wir den Industriestrompreis als solches damit unsere Jobs sicher sind, damit die Unternehmen entsprechend investieren können und letzten Endes auch eine Zukunft haben.
00:16:22: Sag mal, so richtig niedrig waren die Strompreise in Deutschland ja noch nie aber wir können schon deutlich beobachten dass sie angestiegen sind in den letzten Jahren.
00:16:30: also was ich jetzt zum Beispiel für meine Wohnung an Strom bezahle das ist auf jeden Fall deutlich teurer als noch vor zehn Jahren.
00:16:36: wie hat sich denn der Sturmpreis für die Industrie entwickelt?
00:16:39: Ja letztendlich ist er immer weiter nach oben gegangen Er ist immer weiter gestiegen besonders natürlich auch ab dem Zeitpunkt der Ukraine-Krise, ja und wenn man die Preise letzten Endes vergleicht weltweit auch europäisch dann haben wir natürlich in Deutschland wirklich mit die höchsten Strompreise weltweit.
00:17:04: Ja das ist leider so.
00:17:06: es gibt natürlich auch dafür spezielle Gründe.
00:17:09: Kannst du uns ein paar nennen?
00:17:10: also ein paar Gründe worin das liegt?
00:17:12: Der Großhandelspreis jetzt letztendlich in Deutschland.
00:17:16: Da haben wir Gas als den Preissetzer.
00:17:19: Der ist oft teurer, als die Erzeugungen in vielen Nachbarländern.
00:17:23: Frankreich, Skandinavien und Südeuropa.
00:17:26: Die haben günstigere Grundlastkraftwerke.
00:17:29: Deutschland ist stärker von der Markt- und Volatilität betroffen.
00:17:33: Dann klammern Energiekrise.
00:17:35: Wir haben hohe System- und Transformationskosten, die letztendlich auch zu höheren Angebots Mindestpreisen führen Und natürlich dann auch diese Risikoausschläge durch Netzbelastung und Ausbauverzögerung.
00:17:47: Aber jetzt sag mal, ist das anderswo auf der Welt eigentlich auch so?
00:17:50: Also ich meine wir haben ja schon gehört Wir haben die höchsten Strompreise.
00:17:54: Wie ist es denn mit dem dass die so stark schwanken müssen Mit dem Problem auch andere Elektrostahlwerk in China USA oder Frankreich auch damit klarkommen?
00:18:04: also da ist Es letzten Endes So.
00:18:06: Jetzt Beispiel China, da wird natürlich auch der Strompreis entsprechend subventioniert.
00:18:12: Das heißt für die ist das viel planbarer als für unsere Unternehmen als solches.
00:18:19: man sieht alleine schon dort ist der Strom um rund die Hälfte günstiger.
00:18:25: was den reinen Anschaffungspreis betrifft ja in Deutschland kommen natürlich dann noch erhebliche Abgaben, Netzentgelte und andere Aufschläge hinzu was den Strom ja letzten Endes wieder verteuert.
00:18:40: Die Strom braucht eigentlich jeder der etwas produziert.
00:18:42: selbst wir hier im Büro die wir gerade stehen brauchen Strom sind über ein Computer zusammengeschaltet.
00:18:48: aber welche Industrien brauchen denn besonders viel Strom?
00:18:50: also wen trifft dieser steigende Strompreis besonders hart?
00:18:55: Es ist grundsätzlich die energieintensive Industrie.
00:18:58: das sind natürlich besonders die Elektrostahlwerke Das ist aber auch die Aluminiumindustrie, das sind unsere Gießereien.
00:19:07: Das sind unsere Schmieden.
00:19:09: Es gibt natürlich auch andere Bereiche wie die Chemie
00:19:11: etc.,
00:19:12: wo wir jetzt nicht für zuständig sind.
00:19:14: Was einem so auffällt ist wenn man sich den Strompreis anguckt dann ist es das eine was es kostet dem zu erzeugen und das ist mittlerweile ja gar nicht mehr so teuer.
00:19:25: also bei Wind und Solar das ist ja gar nie mehr so Teuer.
00:19:28: und wenn ich mir aber dann angucke was der Strompreist kostet wenn ich ihn Bezahle, da ist das viel höher.
00:19:35: Kannst du uns mal erklären wie sich so ein Strompreis zusammensetzt?
00:19:38: Weil die Erzeugung ist ja nur ein Bruchteil davon.
00:19:42: Also die Erzeugung ist ein Bruchtteil.
00:19:44: was man hier in Deutschland natürlich wissen muss ist dass der Strompreist noch am Gaspreis hängt weil meist Gaskraftwerke den Preis bestimmen.
00:19:54: Ja gleichzeitig bleibt Gas eine trotz wachsender erneuerbarer Energie unverzichtbar für die flexible Stromerzeugung als solches, wodurch Gaspreisschwankungen direkt auf dem Strommarkt durchschlagen.
00:20:08: Vor allem bei wenig Wind und wenig Sonne.
00:20:12: Das ist das sogenannte Merit-Order-Prinzip.
00:20:15: Kraftwerke werden nach diesen Grenzkosten sortiert eingesetzt.
00:20:19: Das günstigste zuerst und danach die teuren fossilen Kraftwerken die dann auch den Marktpreis bestimmen.
00:20:26: Wenn man sagt, okay Wind und Sonne reichen, dann wäre es nicht so teuer.
00:20:28: wenn dann jetzt noch einen Gaskraftwerk da zum Beispiel noch mit reinkommt Dann wird für alle Kilowattstunden die verkauft werden selbst wenn sie von Wind und sonne kommen wird aber der Gaspreis genommen Und deswegen ist das dann insgesamt relativ hoch.
00:20:40: Wobei ganz genau
00:20:42: Da sind wir jetzt, dass man sagt bei der Erzeugung so.
00:20:44: Aber da kommen ja auch irgendwelche anderen Sachen drauf wie Steuern, Netzentgelte und was ist da alles dabei?
00:20:51: Also wir haben da natürlich einmal die Energiebeschaffung und den Vertrieb als solches.
00:20:57: Dann haben wir die Netzendgeldgebühren, dann haben wir natürlich auch staatlich Veranlasste steuern.
00:21:02: Mehrwertsteuer kommt ja auch drauf.
00:21:04: Die Stromsteuer selbst ist auf das europäische Mindestmaß abgesenkt worden.
00:21:11: Ja damit hat man natürlich auch von Seiten der Regierung Den energieintensiven Unternehmen auch helfen wollen Damit der Strompreis nicht so hoch ist, ... ... war diese Stromsteuer entsprechend befristet.
00:21:28: Ist runtergesetzt worden und das ist ab zwanzig sechsundzwanzig verstätigt worden auf das europäische Mindestmaß und das sind Null Komma Null fünf Cent in einer Kilowatt Stunde.
00:21:40: also da hat man schon etwas getan ja wir sagen natürlich aber nicht ausreichend.
00:21:45: sag mal wie viel machte nachher die Erzeugung aus vom Strompreis und wie viel das alles oben drauf kommt.
00:21:53: Wenn ich einen groben Kostenblock habe, bin ich bei der Energiebeschaffung als solches bei rund vierzig Prozent Netzentgelte ungefähr dreizig Prozent Steuern- und Abgaben nochmal zweiundreißig bis vieren dreißig Prozent.
00:22:11: so um diesen Dreh liegt es
00:22:13: da.
00:22:14: wird doch der Strompreist irgendwie künstlich teurer oder?
00:22:16: Ja, selbstverständlich.
00:22:17: Und das ist ja auch das was wir letzten Endes immer wieder aufbringen in unseren Argumentationen.
00:22:24: Das ist natürlich ein klarer Nachteil wenn man die anderen europäischen Länder sieht.
00:22:29: Aber die haben diese Kosten nicht und da können wir natürlich auch die Unternehmensvertreter verstehen, die darauf hinweisen.
00:22:38: Jetzt ist uns der hohe Strompreis ja schon lange eindauen im Auge und deshalb fordern wir auch schon ziemlich lange dass der für energieintensiven Branchen gesenkt wird.
00:22:48: Dafür, was du und dafür waren auch unsere Betriebsräte oft unterwegs, waren mehrfach auf der Straße aber Volker du dir da sehr nah dran ist und war erzählst du doch mal was wir da alles schon gemacht haben?
00:22:59: Was wir schon als auf die Straße nach Berlin und Brüssel getragen haben.
00:23:02: also dazu muss ich natürlich sagen seit zwanzig einundzwanzig sind wir unterwegs.
00:23:08: es gab sehr viele Aktionen in sehr vielen Städten, in sehr viele Betrieben in Deutschland.
00:23:15: Wir waren in Berlin und wir waren in Brüssel.
00:23:19: Wir haben uns immer wieder für dieses Thema eingesetzt.
00:23:23: Industriestrompreis als solches Brückenstrompreis, Transformationsstrompreise egal wie man das Kind jetzt nennen will.
00:23:31: Für uns ist der Strompreis für die energieintensiven Unternehmen natürlich wichtig Und deswegen sind wir auch nicht müde geworden mit den Kolleginnen und Kollegen aus den Betrieben uns für diesen Industriestrompreis dann auch einzusetzen.
00:23:47: Der muss wirksam sein, der muss natürlich auch wettbewerbsfähig sein.
00:23:51: Die Situation hat sich seit der Krise verschlechtert.
00:23:55: Wir haben seit Jahrzehnten wirklich auch ein schwieriges wirtschaftliches Umfeld und da versuchen wir natürlich dann auch diese Forderung zu setzen immer wieder zu setzen.
00:24:08: Wir haben da nicht nachgelassen, auch wenn uns manche schon auf diesem Weg nicht mehr begleitet haben sind danach er wieder mit auf dem Zug des Industriestrompreises aufgesprungen.
00:24:18: es hieß auch zwischendurch der ist politisch nicht mehr umsetzbar.
00:24:23: Rückenstrom preis das Wort is verbrannt.
00:24:25: die Metall hat trotzdem weiter gemacht weil diese Sache sehr wichtig ist, weil dieser Industriestrompreis sehr wichtig für unsere Unternehmen und damit natürlich auch für unsere Arbeitsplätze ist.
00:24:38: Kommen wir zum Industriestraumpreis?
00:24:40: Jetzt soll es einen Industriestroumpreis geben.
00:24:42: die Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reicher hat einen Entwurf vorgelegt.
00:24:47: sind wir jetzt am Ziel?
00:24:48: Also in diesem Fall sind wir nicht am Ziel.
00:24:51: Es gibt keine spürbare Entlastung.
00:24:55: Die Entlastungen ist begrenzt ich da nur fünfzig Prozent der Strommenge gefördert werden und damit bleibt natürlich auch der Industriestrompreis deutlich über dem Zielwert von fünf Cent die Kilowattstunde.
00:25:09: Und die Regelungen sind insgesamt an so viele Konditionierungen gebunden, zu starre Investitionsverpflichtung.
00:25:16: Unternehmen brauchen kurzfristige Entlastung und die kurze Laufzeit ist uns natürlich auch von einigen Unternehmen angetragen worden.
00:25:26: Sie ist negativ, weil eigentlich industrielle Investitionen haben viel größere Planungshorizonte.
00:25:33: Zehn Jahre teilweise zwanzig Jahre und drei Jahre je Unternehmen sind dort wirklich nicht viel.
00:25:40: ja und auch die unzureichende Kombinierbarkeit mit der bestehenden Strompreiskompensation dass man das sozusagen nicht zusammen nutzen kann.
00:25:50: stichwort Doppelförderung.
00:25:52: auch das ist nicht möglich.
00:25:55: Erklär uns doch einmal, was ist denn Strompreiskompensation eigentlich?
00:25:58: Also die Strompreiskompensation ist eine staatliche Beilfe für stromintensive Industrieunternehmen um sie von den indirekten CO-Zweikosten zu entlasten.
00:26:09: Die durch den europäischen Emissionshandel auch genannt EU ETS im Strompreise enthalten sind.
00:26:15: Okay und die geht nicht zusammen mit dem Industriestrompreis?
00:26:19: Rekt das ist richtig!
00:26:21: Jetzt sag mal Also das ist alles ganz schön kompliziert und wir kommen damit niemals auf einem Industriestrompreis von fünf Cent wegen diesem ganzen EU-Reglement.
00:26:31: Aber jetzt sagt ihr mal, ich habe gehört... In Frankreich wäre da gar kein Problem.
00:26:36: Die könnten durchaus für Fünfzehnten Industriestrompreis anbieten, sind die nicht in der EU?
00:26:41: oder bin ich da einfach falsch informiert?
00:26:42: Nein, da bist du natürlich richtig informiert und das ist auch letzten Endes ein Kritikpunkt den wir haben.
00:26:50: Warum ist es in anderen europäischen Ländern möglich?
00:26:54: Da gibt es den Industriesterumpreis durch dieses Arendt-Prinzip.
00:26:58: Das ist eine spezielle französische Lösung für dieses Thema als solches.
00:27:04: Und natürlich haben wir die Debatte, warum geht es dort in Frankreich und warum geht das letzten Endes in Deutschland nicht?
00:27:13: Deswegen hoffen wir natürlich auch dass man sich weiterhin entsprechend dafür einsetzt, dass wir wirklich eine ordentliche Regelung in Sachen Industriestrompreis als Solches bekommen.
00:27:26: Ja, warum der Industrie-Schrompreis notwendig ist?
00:27:28: Das liegt auf der Hand.
00:27:29: Das haben wir gerade deutlich gemacht.
00:27:30: aber jetzt mal ehrlich eine Dauersubventionierung von unseren Industriebetrieben das kann ja am Ende auch keine Lösung sein oder Volker wie siehst du das?
00:27:39: Nee, das sehen wir letzten Endes alle gleich weil es kann keine Dauerlösung als solches sein den Strom wirklich Jahre dann entsprechend zu subventionieren.
00:27:53: Das ist aber auch gar nicht die Forderung der EGMetal als solches, sondern es geht natürlich darum, die Subvention so lange hochzuhalten beziehungsweise so lange dann auch zu zahlen bis endgültig transformiert worden ist und bis auch wirklich günstiger erneuerbarer Strom dann auch auf dem Markt erhältlich ist.
00:28:16: Darum geht's uns natürlich.
00:28:18: Also da also Funktionierung wollen wir nicht, der Industriestrompreis so wie er kommen soll sind wir nicht zufrieden mit.
00:28:24: Wie geht es denn jetzt weiter?
00:28:26: Letzten Endes ist es natürlich so dass wir weiterhin versuchen den Druck auch hochzuhalten das ist eigentlich ganz klar in Richtung Wirtschaftsministerium Richtung der Bundesregierung.
00:28:39: Es gibt ja viele Gespräche die geführt werden ja auch im Hintergrund.
00:28:44: Es hat auch Anhörungen zur Förderrichtlinie gegeben und der DGB, wo wir dann auch nochmal dieses Konzept diese Förder Richtlinie zum Industriestrompreis entsprechend bewertet haben.
00:28:59: da müssen wir natürlich weitermachen.
00:29:02: Wir haben mitgeteilt was wir an dieser Regelung nicht gut finden Wo die Kritikpunkte als solches sind Und wir hoffen natürlich, dass wir da auch entsprechende Lösungen finden.
00:29:17: Um wirklich einen Industriestrompreis zu bekommen der diesen Namen dann auch verdient als solches.
00:29:24: Danke Volker, dass du da ganz vorne mit dabei bist und dafür kämpfst.
00:29:28: Wir haben gehört es gibt keine Alternative zu günstigen Strompreisen.
00:29:33: So viele Jahre bist du schon dran.
00:29:35: Jetzt bringen wir es vielleicht auch noch über die Zürgerade dann da so richtig Bumps.
00:29:38: Danke Volker dafür!
00:29:40: Ja,
00:29:41: besten Dank!
00:29:49: Okay jetzt haben wir's nochmal deutlich gehört lange kämpfen wir schon für einen Industriestrompreis.
00:29:53: Wir wollen einfach das energieintensive Unternehmen fünf Cent für den Strom bezahlen fünf Cent Für die Kilowattstunde bezahlen und zwar fünf Cent alles zusammen.
00:30:04: Also nicht dass dann auch irgendwelche Aufschläge drauf kommen oder es irgendwelcher Hintertüchen gibt weshalb es dann doch mal mehr werden sollte
00:30:09: Ja.
00:30:10: Und unser Druck hat gefruchtet, es kommt ein Industriestrompreis aber so wie die Regelung bislang aussieht sind wir noch malenweit entfernt von den Fünften so wie wir sie fordern!
00:30:19: Ja und das geht nicht weil da geht's um die Zukunft unserer Industrie und unsere Arbeitsplätze.
00:30:25: ja und was wir jetzt machen ist weiterkämpfen und es ist natürlich klar dass wir nicht versprechen können dass wir am Ende gewinnen aber es ist ganz klar dass ihr euch versprechen könnt dass wir weiter kämpfen.
00:30:36: aufgeben ist bei dem Thema nicht.
00:30:37: dafür ist einfach zu wichtig.
00:30:39: Und wenn ihr uns unterstützen wollt und nicht sowieso schon längstige Mitteil mitgeht seid, dann werdet Mitglied.
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